Wenn Du auf diese Seite gefunden hast, vermute ich, dass Du gerade nicht ganz glücklich bist mit dem Reiten, mit Deinem Pferd und mit Dir.

Wahrscheinlich wünschst Du Dir ein sichereres Gefühl im Sattel, mehr Kontrolle und vielleicht auch ein wenig mehr Leichtigkeit, damit Dir Reiten wieder Spass machen kann, richtig?


Ängste und Kopfkino im Sattel

Wahrscheinlich kennst Du das:

  • Dein Pferd ist abgelenkt, nimmt den Kopf hoch und spitzt die Ohren, weil es etwas gesehen oder gehört hat... Schon hast Du Bilder im Kopf, was nun gleich Schreckliches passieren könnte. Obwohl Du weisst, wie Du jetzt reagieren solltest, erstarrst Du und kannst nicht mehr vernünftig auf Dein Pferd einwirken, weil Du total blockiert bist?
  • Oder Du nimmst Dir etwas Bestimmtes mit Deinem Pferd vor, aber je näher der Moment kommt, desto flauer wirds Dir im Magen, und am Ende lässt Du es lieber wieder sein?
  • Ärgerst Du Dich dann über Dich, bist frustriert und hast das Gefühl, eine unfähige Reiterin zu sein?

Ich denke, jeder Reiter wünscht sich ein Pferd, das ihm absolut vertraut und dem er absolut vertrauen kann.


Viele Freizeit-Reiter haben Ängste und mentale Blockaden

Angst ist in Reiterkreisen oft ein Tabu-Thema. Aber ich kann Dir versichern, dass sehr viel mehr Reiter Angst haben, als Du vielleicht denkst. Mit diesem Problem bist Du also nicht alleine.

Typische Situationen

Es gibt so einiges, wovor man als Reiter Angst haben kann. Sicher kennst Du eine von diesen Situationen...

  • Neben dem Reitplatz flattert eine Plane, deswegen longierst Du lieber...
  • Der Weg ins Gelände führt an einem Haus vorbei, wo ein Hund an den Zaun springen könnte, deswegen reitest Du lieber einen Umweg...
  • Anstatt an der Kuhweide vorzubeireiten, steigst Du ab und führst...
  • Zur Erntezeit suchst Du die Felder ab und überlegst, welchen Weg Du nehmen kannst, damit Du auf keinen Traktor triffst...
  • Wenn Du andere Reiter siehst, biegst Du schnell in einen anderen Weg ein, um ihnen nicht zu begegnen...
  • Du hast Dich für die Springgymnasikstunde angemeldet, aber je näher sie kommt, desto größer wird die Angst. Kurz vorher sagst Du sie ab...
  • Zuhause nimmst Du Dir etwas Bestimmtes vor mit Deinem Pferd, aber beim Satteln wird Dir mulmig und spätestens beim Losreiten traust Du es Dir nicht mehr zu...
  • Wenn Du gefragt wirst, ob Du mit ins Gelände kommst erfindest Du eine Ausrede...

Ursachen für Ängste im Sattel

Unser Angstsystem kommt noch aus der Steinzeit

Angst zu haben ist erstmal etwas ganz normales und sollte einst vor sehr langer Zeit unser Überleben sichern. Immerhin hatten unsere Vorfahren in der Steinzeit ein sehr gefährliches Leben. Unser Angstsystem kommt noch aus einer Zeit, als die Menschen es mit Säbelzahntigern zu tun hatten.

Auch heute in unserer modernen Welt ist Angst durchaus manchmal sinnvoll und kann unser Leben schützen.

Wenn die Angst jedoch übermächtig wird und Dich daran hindert, etwas ganz Bestimmtes zu tun, dann solltest Du etwas dagegen unternehmen.

Angstschürende Erlebnisse

Vielleicht bist Du schon einmal, so wie fast alle Reiter, vom Pferd gefallen?  Hast beim Reiten einen mächtigen Schrecken bekommen? Oder Du hast von einem schlimmen Sturz gehört, den jemand anders erlebt hat, oder hast irgendwo einen Unfall-Bericht gelesen und bist seitdem alarmiert, wenn Du in ähnliche Situationen kommst?

 

Es gibt auch noch eine Reihe anderer Gründe, weswegen Du Ängste beim Reiten entwickelt haben kannst. Und es kann sogar gut sein, dass Du überhaupt nicht weisst, weswegen Dich eine Angst blockiert.

So erleben die meisten ihre Angst:

Wenn Du Angst beim Reiten entwickelt hast, erlebst Du wahrscheinlich regelmässig etwas das:

  • Plötzlich überfällt Dich die Befürchtung, gleich könnte etwas Schlimmes passieren.
  • Dann geht Dein Kopfkino mit einer "Katastrophen-Phantasie" los und die Angst, die Kontrolle zu verlieren, wird immer größer.
  • Jetzt bist Du so blockiert, dass Du nicht mehr vernünftig reagieren kannst, obwohl Du weisst, was du tun solltest.
  • Später ärgerst Du Dich über Dich selbst, weil Du mal wieder überreagiert hast, kommst aber einfach nicht dagegen an.
  • Manchmal (ver)zweifelst Du an Dir und Deinen reiterlichen Fähigkeiten und bist total frustriert.
  • Vielleicht hast Du sogar schon überlegt, die Reiterei ganz an den Nagel zu hängen?   Wie schade!

Das schlechte Gewissen gegenüber dem Pferd

Viele haben das Gefühl, ihrem Pferd nicht gerecht zu werden, ungerecht zu ihm zu sein, es nicht so auszulasten, wie es das bräuchte, ihm nicht das schöne, abwechslungsreiche Leben bieten zu können, das es verdient hat...

Kennst Du das auch?


Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet. Khalil Gibran


Der Traum von der Harmonie mit dem eigenen Pferd

Als Du Dein Pferd gekauft hast, hattest Du vermutlich eine bestimmte Vorstellung, eine Vision, einen Traum davon, wie Dein Leben mit Deinem Pferd werden soll, richtig? Und nun geht einiges oder vieles nicht und Du bist wahrscheinlich frustriert, enttäuscht oder zweifelst an Deinen reiterlichen Fähigkeiten?

Wenn Du Dich jetzt mal zurückerinnerst an Deinen Traum..... Was ist davon noch übrig? Was davon lebst Du?

Mögliche Ziele

Würdest Du gerne

  • entspannte Ausritte alleine oder in der Gruppe machen?
  • konzentriert auf dem Platz arbeiten und mit deinem Pferd eine Einheit bilden?
  • Deinem Pferd vertrauen und Dich sicher fühlen?
  • erfolgreich und mit Freude aufs Turnier fahren mit richtig guten Chancen auf eine Schleife?
  • im Sommer auf Orientierungsritte in Deiner Umgebung fahren und mit den anderen Reitern Spass haben?
  • einen Vollmondritt machen?
  • auch mal ohne Sattel oder mit Stallhalfter reiten?
  • mit dem Pferd in den See reiten und schwimmen gehen?
  • gemeinsam mit Deinem Pferd in den Urlaub fahren oder einen Wanderritt machen?

Sicherlich möchtest Du auf jeden Fall einfach ohne viel nachzudenken einfach das machen können, wofür Du Dir Dein Pferd gekauft hast und stolz auf Dich und Dein Pferd sein...

Sicherer Reiter - sicheres Pferd!


Kontakt

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Ängste auflösen

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