Ängste und Kopfkino im Sattel

Mögliche Ursachen bei Angst-Reitern

  • Vielleicht bist irgendwann einmal vom Pferd gestürzt?
  • Hast auf einem durchgehenden, rasenden Pferd gesessen, hattest keine Einwirkung mehr und warst diesem Szenario hilflos ausgeliefert?
  • Oder Du hast von einem schlimmen Sturz oder Reitunfall eines anderen Reiters gehört?
  • Vielleicht warst Du schon immer ein ängstliches Naturell und würdest Dir auch mehr Selbstbewusstsein wünschen?

All das können Auslöser für Deine heutige Angst sein, egal, wie lange schlechte Erfahrungen zurück liegen!


Unser Angstsystem ist 60.000 Jahre alt

Angst zu haben ist erstmal etwas ganz normales und sollte einst vor sehr langer Zeit unser Überleben sichern. Immerhin hatten unsere Vorfahren in der Steinzeit ein sehr gefährliches Leben. Unser Angstsystem kommt noch aus einer Zeit, als die Menschen es mit Säbelzahntigern zu tun hatten und um ihr Überleben kämpfen mussten.

Damals war es sehr wichtig, eine einst als bedrohlich erlebte Situation gut abzuspeichern und schnell wieder aufrufen zu können, sich also blitzschnell daran zu erinnern, um künftig sekundenschnell reflexartig reagieren zu können. Denn so wurde das eigene Überleben gesichert.

Rascheln im Gebüsch konnte das Anschleichen eines Säbelzahntigers bedeuten, was eine Angstwelle auslöste, und woraufhin reflexhaftes Verhalten (Flucht, Erstarrung oder Angriff) eingesetzt hat.

 

Da sich unser Angstsystem bis heute nicht verändert hat, sind wir in stressigen Situationen oft nicht mehr richtig handlungsfähig, erleben vermeintlich grundlos Angst und reagieren dann mit uralten Reflexen, die uns als Reiter erstarren und handlungsunfähig werden lassen. 

Angst ist auch heute noch, in unserer modernen Welt, durchaus manchmal sinnvoll und kann unser Leben schützen.

Wenn die Angst jedoch übermächtig wird und Dich daran hindert, etwas ganz Bestimmtes zu tun, dann solltest Du etwas dagegen unternehmen und Dir von einem Profi helfen lassen.


Ängste beim Reiten

Ich denke, jeder Reiter wünscht sich ein Pferd, dem er absolut vertrauen kann und das ihm absolut vertraut.

Stattdessen erlebst Du wahrscheinlich regelmässig etwa das:

  • Du hast die Befürchtung, gleich könnte etwas Schlimmes passieren.
  • Die Angst, die Kontrolle zu verlieren, wird immer größer.
  • Möglicherweise startet nun auch noch Dein Kopfkino mit einer "Katastrophen-Phantasie".
  • Jetzt bist Du so blockiert, dass Du nicht mehr vernünftig reagieren kannst, obwohl Du weisst, was du tun solltest.
  • Vielleicht fängt Dein Pferd nun an, "sein eigenes Ding" zu machen, weil ihm Deine Führung fehlt.
  • Später ärgerst Du Dich über Dich selbst, weil Du die Situation mal wieder nicht im Griff hattest.
  • Manchmal (ver)zweifelst Du an Dir und Deinen reiterlichen Fähigkeiten und bist total frustriert.
  • Vielleicht hast Du sogar schon überlegt, die Reiterei ganz an den Nagel zu hängen?   Wie schade!

Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet. Khalil Gibran


Der Traum von der Harmonie mit dem eigenen Pferd

Als Du Dein Pferd gekauft hast, hattest Du vermutlich eine bestimmte Vorstellung, eine Vision, einen Traum davon, wie Dein Leben mit Deinem Pferd werden soll, richtig? Und nun geht einiges oder vieles nicht und Du bist wahrscheinlich frustriert, enttäuscht und zweifelst an Deinen Fähigkeiten als Reiterin und Pferdebesitzerin?

Welche Träume hast Du?

Würdest Du gerne

  • entspannte Ausritte alleine oder in der Gruppe machen?
  • konzentriert auf dem Platz arbeiten und mit deinem Pferd eine Einheit bilden?
  • Deinem Pferd einfach vertrauen und Dich sicher fühlen?
  • im Sommer auf Orientierungsritte fahren und mit den anderen Reitern Spass haben?
  • einen Vollmondritt machen?
  • auch mal ohne Sattel oder nur mit Stallhalfter reiten?
  • mit dem Pferd in den See reiten und schwimmen gehen?
  • gemeinsam mit Deinem Pferd in den Urlaub fahren oder einen Wanderritt machen?

Dein Pferd braucht Dich

Dein Pferd braucht Deine ruhige, klare Ausstrahlung und Deine Souveränität.

Als Fluchttier ist es darauf angewiesen, dass es sich bei seinem Menschen, seiner "Leitstute", sicher fühlen kann.

Wenn wir reiten, nehmen wir ihm seine Herde, seine Leittier, weg und müssen es ihm ersetzen.

Es spürt, wenn Du unsicher wirst und muss dann selbst entscheiden, was zu tun ist. Es bedeutet für Dein Pferd großen Stress, für sich selbst und seine Herde (also für Dich) verantwortlich zu sein.

Sicherer Reiter - sicheres Pferd!


Kontakt

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Ängste auflösen

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