Sicher und entspannt reiten, ohne Angst und ohne Kopfkino

Sicher Reiten beginnt im Kopf

Diese Schritte führen zu entspanntem und sicherem Reiten:

  1. Analyse des Problems
  2. Mindset verbessern
  3. Techniken, um die Angst zu regulieren
  4. Das Kopfkino stoppen
  5. Erstarrung/Ohnmacht in Handlungsfähigkeit verwandeln
  6. Die Aufmerksamkeit des Pferdes auftrainieren und das gegenseitige Vertrauen stärken

1. Ursachen analysieren

Um die passenden Bausteine fürs Coaching zusammenzustellen ist es mir wichtig, zuerst herauszufinden, woher die Ängste oder Unsicherheiten überhaupt kommen:

Liegt es am Pferd, am Reiter, an gemachten Erfahrungen? Wie äußert sich die Blockade genau? Wie wirkt sie sich aufs Pferd aus? Wie wirkt sie sich aufs Reiten aus? Was ist noch möglich? Reiten auf dem Platz in allen Gangarten? Ausreiten im Schritt? Mit dem Pferd spazierengehen? Oder sind das Reiten und die Beziehung so gestört, dass gar nichts  mehr geht, und man das Pferd nur noch versorgt oder longiert? Wie lange geht das schon so? Ein paar Monate? Oder sind es schon mehrere Jahre? Wann ist es besser, wann schlechter?.....

2. Mindset verbessern

Dein Mindset (bedeutet: Deine inneren Überzeugungen, das, was Du über Dich, Deine reiterlichen Fähigkeiten, das Reiten und Pferde denkst und was Du erwartest) überprüfen, negativ behaftete Teile korrigieren und mit einer neuen, angenehmen Sichtweise tauschen.

Stimmungen, Emotionen und innere Bilder haben Auswirkungen auf den körperlichen und seelischen Zustand des Reiters. Du lernst, wie Du Ängste, Katastrophenvorstellungen und negative Gedanken durch positive Bilder und gute Gefühle ersetzen kannst.

So bleibt kein Raum für Zweifel.

3. Ängste regulieren und Traumatas nachträglich verarbeiten

Die allermeisten Reiter sind schon mal vom Pferd gestürzt.

Hat man sich dabei sehr erschrocken und ein Gefühl von Hilflosigkeit und Ohnmacht erlebt, hat ein Teil unses Systems bestimmte Situationen beim Reiten oder vielleicht sogar das Reiten generell als gefährlich abgespeichert und schlägt nun Alarm, wenn man sich in eine ähnliche Situatuion wie damals begeben will.

Das Gleiche kann auch passieren, wenn man z. B. miterleben musste, wie das Pferd einer Stallkollegin mit leerem Sattel auf den Hof galoppiert kam oder wie jemand Anderes gestürzt ist und sich verletzt hat.

Was auch immer man erlebt hat, es ist möglich, die Erlebnisse nachträglich so gut zu verarbeiten, so dass sie einen nicht länger beeinflussen und einschränken.

4. Kopfkino verändern

Beinahe alle meiner Kundinnen werden von einem inneren Katastrophenfilm ausgebremst, der sie beim Reiten oder auch schon beim blossen Denken ans Reiten sehr verunsichert. Aus diesem Grund steigen auch einige gar nicht mehr auf ihr Pferd.

Meistens endet dieser innere Film mit einem durchgehenden Pferd oder/und einem schlimmen Unfall und wird in dem Moment als sehr real und bedrohlich erlebt.

Diesen Film kann man ganz schnell stoppen, indem man ihn einfach durch verschiedene Techniken "verschwinden" läßt und durch eine passende, schöne Vorstellung ersetzt, so dass man sich wieder entspannen und aufs Reiten freuen kann.

5. Handlungsfähig bleiben - die richtigen Reflexe aufbauen

Selbstverständlich braucht man auch eine Strategie, wie man reflexartig richtig auf das Pferd einwirkt, wenn es mal andere Ideen hat oder sich tatsächlich erschreckt.... 

 

Wenn man sich eine bestimmte Situation oft genug vorstellt, ist man bereits vollkommen vertraut mit ihr, wenn man schließlich tatsächlich damit konfrontiert wird, kann selbstbewusst, entspannt und geübt darauf reagieren und sie zu einem neuen Automatismus aufbauen, damit man die passende Reaktion auf dem Pferd dann auch parat hat, wenn man sie braucht.

Das wird entspannt zuhause auf dem Sofa mit Hilfe von kurzen Audios trainiert.

6. Aufmerksames Pferd

Für Dein sicheres Gefühl im Sattel brauchst Du ein jederzeit ansprechbares Pferd. Das heisst, es sollte in jeder Situation auf Dich hören und ohne Diskussion auf Deine Hilfen reagieren. Das erarbeitest Du Dir über Aufmerksamkeitsübungen.

Ausserdem bauen wir vertrauensbildende Maßnahmen ins Training mit ein, die Euch beiden Spass machen und die Bindung und das Vertrauen zwischen Euch beiden stärken.


5 Wochen Training für ein gutes Gefühl auf dem Pferd

Veränderung will geübt werden.

Um zu lernen, neu zu denken, zu fühlen und Dich anders zu verhalten, brauchst Du einen roten Faden und Übung.

So, wie Du auch einen neuen Tanz, ein Instrument, das Autofahren oder eine neue Sportart üben musst, damit Du es irgendwann beherrschst.

Das ist ein Prozess, für den meine Kundinnen üblicherweise etwa 5 Wochen benötigen.


5 Wochen persönliche Betreuung - online

Bei mir gibt es KEIN vorgefertigtes Einheits-Online-Programm für jedermann! Denn jedes Pferd-Reiter-Team ist anders und braucht eine individuelle Herangehensweise.

Ich arbeite ausschließlich in PERSÖNLICHEN Online-Coaching-Sitzungen über "Zoom" mit vorheriger Terminvereinbarung!

 

Im Laufe der Zeit habe ich bemerkt, dass sich unglaublich viel auf die Ferne vermitteln lässt und habe ich mich deshalb auf Online-Coaching spezialisiert. Das spart meinen Kundinnen den Anfahrtsweg und eine Menge Zeit und Nerven und bedeutet, dass wir uns für die Coaching-Sitzungen am Bildschirm Deines Laptops oder Handys verabreden.

Auf diese Weise betreue ich Kundinnen aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Holland.

So gehts weiter:

Wenn Du jetzt auch etwas verändern möchtest, schreibe mir eine E-Mail über das Kontaktformular und klicke hier:

Danke fürs Weitersagen